Im Handel sind klassische Prepaid-Kreditkarten so gut wie nicht mehr erhältlich. Zwar gibt es online noch vereinzelt Anbieter, jedoch fallen oft monatliche Gebühren an – beispielsweise 1,50 € pro Monat. Vielmehr wurden Prepaid-Karten inzwischen durch kostenlose Kreditkarten ersetzt, die kein Konto oder eine Bankverbindung benötigen, sondern bei denen die Abrechnung nachträglich erfolgt. Beispiele für solche Angebote sind die free Kreditkarte oder die TF Bank Kreditkarte.
Früher konnten Prepaid-Kreditkarten in Supermärkten wie Billa oder an Tankstellen wie OMV erworben werden. Heute ist das jedoch kaum noch der Fall, da die Nachfrage nach solchen Karten stark zurückgegangen ist. Stattdessen setzen viele Anbieter auf digitale Lösungen oder spezialisierte Verkaufsstellen. Wer eine Prepaid-Kreditkarte sucht, sollte sich daher direkt bei Banken oder Online-Anbietern informieren.
In österreichischen Trafiken sind in der Regel keine klassischen aufladbare Kreditkarten wie Mastercard oder Visa erhältlich. Stattdessen werden dort vor allem Bezahlkarten angeboten, die für bestimmte Online-Zahlungen genutzt werden können. Dazu zählen unter anderem paysafecard, e-pay oder bpay. Diese Karten funktionieren wie digitale Guthabenkarten und ermöglichen Zahlungen im Internet, sind jedoch nicht überall einsetzbar wie eine herkömmliche Prepaid-Kreditkarte.